
So langsam kommt Routine in die Redaktion. Okay, nicht so ganz, aber man gibt die Hoffnung ja nie auf. Es muss der Online-Auftritt gepflegt (und manchmal auch gehegt) werden und die nächste NWZ-Inside Paper will auch geplant sein. Ach ja, die NWZ-Inside Pocket steht natürlich auch schon in der Tür und wartet.
Mit der letzten, also der ersten neuen Ausgabe der Inside Paper haben wir viel Lob, aber auch Kritik bekommen. Natürlich wollen wir möglichst alles richtig und wenig Fehler machen, aber Rom wurde schließlich auch nicht an einem Tag erbaut. Wer nun einen Fünfer ins Phrasenschwein werfen möchte, solle dies tun – aber bitte in unsere Kaffeekasse :-)
Apropos Kaffee! Besser gesagt das Machen. Hier in der Redaktion ist der Kaffee und dessen Genuss natürlich ein existenzielles Thema. Somit hat das Brühen des (zumindest für mich) edlen Gesöffs größte Bedeutung. Und aus diesem Grund hat der Chef auch generelles Kaffe-kochen-Verbot bekommen! Warum fragt ihr euch? Nun...
Nachdem er den letzten Kaffee in seinen Becher gefüllt hatte bot er an, Neuen zu kochen. Hurra, brauchen wir das nicht zu machen. Soll er mal. Aber als ich sah, wie er zu Werke ging (nähere Einzelheiten möchte ich aus Würde vor allen Kaffeegenießern hier besser nicht nennen), ging bei mir gar nichts mehr. Oder...okay, aber sagt nicht, ich hätte euch nicht gewarnt.
Das Holen des Wassers aus der Küche klappte klappte ja noch. Vielleicht sollte ich dazu sagen, dass wir in unserem Büro eine eigene Maschine stehen haben. Nun denn. Es wurde also Wasser geholt und eingefüllt. Dies klappte aber schonmal gar nicht! Mehr Wasser um die Maschine herum als im Wassertank. Danach wurde so dilettantisch das Wasser aufgewischt (um es mal freundlich zu umschreiben), dass ich nicht erst bis zum Einfüllen des kostbaren Kaffeepulvers warten wollte. Sofort und ohne weitere Zeit zu verlieren brachte ich ein lockeres „HAAALT!“ raus und ich sagte ihm freundlich („Lass, ich mach das!“), dass er den Kaffee doch nicht machen müsse.
Fand er gar nicht schlimm, so müsse er halt nur „vorbei“ kommen, um sich einen Kaffee zu holen. Jaja, was lernen wir aus dieser Geschichte? Mache eine Sache schlecht, und du musst sie kein zweites Mal machen. Und wieder ‘nen Fünfer für die Kaffeekasse, äh, für das Phrasenschwein.









