Emden - Drei Wochen nach der Abschiebung einer Frau aus Emden ins Kosovo sind ihre seitdem vermissten Kinder wieder aufgetaucht. Sie hätten sich bei der Stadt gemeldet, teilte Stadtsprecher Eduard Dinkela am Freitag mit.
Die 39-jährige Mutter Ljuljete Ademaj war Mitte Dezember in einem Freiburger Standesamt verhaftet worden, als sie das Aufgebot mit einem Deutschen bestellen wollte. Diese Heirat hätte sie vor einer Abschiebung bewahrt.
Die Ausländerbehörde prüfe nun, ob die Kinder in Deutschland bleiben können, sagte Dinkela. Bis dahin erhielten sie eine Duldung, so dass sie ab Montag wieder die Schule besuchen können. Ursprünglich sollten sie mit ihrer Mutter zusammen abgeschoben werden.
Text: NWZ









