
Wildeshausen - Fun Factory baut groß um – ab dem 30. September freut sich die Traditionsdiscothek auf ein komplett neues Konzept. Nach fast 16 Jahren ununterbrochener Öffnung wird die überregional bekannte Wildeshauser Großdiscothek Fun Factory nach Betriebsschluss am kommenden Sonntagmorgen, 21. August, erstmalig in ihrer Geschichte vorübergehend für mehrere Wochen schließen. Hintergrund: Die Wildeshauser Discothek wird auf ihren rund 2500 Quadratmetern umfangreich umgebaut und saniert.
Die Neueröffnung mit einem komplett neuen inhaltlichen Konzept ist für den 30. September geplant. Die Fun Factory eröffnete 1995 und gehört bis heute zu den bekanntesten und erfolgreichsten deutschen Großdiscotheken.
„Auch wenn wir, gemessen an den Gästezahlen, nach wie vor Marktführer im Nordwesten sind, hat sich der Markt völlig verändert“, sagt Discochef Thorsten Bruns zum Hintergrund der bevorstehenden Neupositionierung. „Der bundesweite Trend neuer, erfolgreicher Discotheken geht hin zu viel mehr erwachsenem Niveau und Hochwertigkeit. Dem soll hier zeitgerecht Rechnung getragen werden, damit die Discothek Fun Factory auch in den kommenden zehn Jahren weiterhin zu den erfolgreichsten in Deutschland zählt.“
Die Discothek macht mit der Neupositionierung tatsächlich Ernst – angefangen vom Innenausbau und der Einrichtung über das Servicepersonal bis hin zum Programm:
- Ein erster Teilbereich (der bisherige Black Music Club „Soul Suite“) wurde bereits geschlossen und ist von den Handwerkern schon vollständig entkernt worden.
- Weitbekannte Veranstalter-Köpfe aus Oldenburg und Bremen konnten
gewonnen werden, die den Imagewechsel mit ihrer hochwertigen und langjährigen
Erfahrung begleiten wollen und dem neuen Gesicht der Fun Factory tatkräftig zuarbeiten werden.
- Selbst das Markenlogo – seit Jahren ein prägnantes Aushängeschild der Discothek – erhält ein komplett neues Aussehen.
„Im Grunde entsteht hier eine neue Discothek“, so Bruns weiter. „Alles kommt auf den Prüfstand. Das, was erfolgreich war und auch auf das neue Image passt, übernehmen wir natürlich. Alles andere wird nach moderner, hochwertiger Maßgabe neu positioniert“. In der Umbauphase werden sich ab kommenden Sonntag die Handwerker und Inneneinrichter die Klinke in die Hand geben. Nach der bereits erfolgten Entkernung des ersten Teilbereiches wird das Hauptaugenmerk der Arbeiten vor allem auf dem größten Bereich der Discothek liegen – die bisherige Mainhall. Vorbereitet wurden die Gesamtplanungen u. a. von branchenbekannten und erfolgreichen Architekten und Inneneinrichtern aus Bremen und München.
In großen Teilen der Discothek werde es laut Bruns ein komplett neues, hochwertiges und clubbiges Wand-, Decken- und Raumkonzept geben. „Hier wird nichts mehr an den bisherigen Aufbau erinnern“, so Thorsten Bruns. Außerdem werde das gesamte technische Equipement auf den neusten Stand gebracht. „Die Anfangsinvestition für die neue Fun Factory liegt in einem höheren, sechsstelligen Eurobereich“, beschreibt Thorsten Bruns die Dimension des Projektes. Durch das neue Konzept würden auch gastronomischen Billigangebot-Partys ein Ende haben.
„Diese Angebote werden immer mehr zum Auslaufmodell, wie sich in ganz Deutschland zeigt. Wir sind durch den Wettbewerbsdruck als eine der letzten Discotheken im Nordwesten auf diesen Zug aufgesprungen“, beschreibt Bruns das allseits unbeliebte Phänomen der Billigangebote in Discotheken. „Wir werden nun die erste Großdiscothek in dieser Region sein, die diesem Billigtrend den Rücken kehrt und sich für die nächsten Jahre genau entgegengesetzt für einen neuen Trend zu mehr erwachsenem Niveau und Hochwertigkeit aufstellt. Geiz ist bei jungen Erwachsenen nicht mehr geil. Qualität und Niveau sind wieder mehr gefragt. Dafür gibt die Masse heute auch gerne wieder etwas mehr aus.“
Im Zuge dessen würden auch die Einlasskriterien angepasst: „Unser Unternehmen lebt natürlich weiterhin davon, den Gästen Einlass zu gewähren. Dennoch wird die Devise zukünftig mehr Klasse vor Masse lauten.“ Der Discochef stellt klar: „Jeder Gast, der durch sein äußeres Erscheinungsbild und Verhalten demonstriert, dass er einen schönen Abend in der Fun Factory erleben möchte und diesen durch sein Verhalten auch anderen Gästen gewähren möchte, ist bei uns herzlich willkommen.“ Für 16-Jährige werde es künftig an ausgewählten Freitagen besonders gekennzeichnete Veranstaltungen geben.
Grundsätzlich werde der Einlass aber nur noch ab 18 Jahren gewährt, in einem Teilbereich sogar erst ab 21 Jahren. Mittelfristig strebe die Disco den größten Teil der Gäste bei Mitte 20 an. „Das gilt vor allem für die bisherige Mainhall. Im Black Music Club lagen wir zuletzt Sonnabends bereits bei diesem Durchschnitt. Im Ü30-Bereich der neuen Fun Factory werden sich sogar auch wieder über 40-Jährige wohlfühlen können und gemütliches Tanzentertainment erleben“, verspricht der Discochef.
Veränderungen soll es auch beim Thekenpersonal und im Service geben. Wer in der neuen Fun Factory als Thekenpersonal oder im Service arbeiten möchte, bekommt weitere Auskünfte unter der Telefonnummer 04431 - 998 100 oder unter jens@funfact.de. Weitere Infos zum Stand des Umbaus und zur Neueröffnung gibt es in den nächsten Wochen auch unter www.funfact.de oder unter www.facebook.com/discothekfunfactory.
Das gesamte Team der neuen Fun Factory freue sich auf ein absolut neues Discoerlebnis.









