Weniger Rechte für User

Facebook novelliert Nutzungsbedingungen

Mehr Licht im Richtliniendunkel? Facebook überarbeitet erneut seine Datenschutzbestimmungen und gibt vor, Nutzer künftig bei der Novellierung der Richtlinien mehr einbeziehen zu wollen. Datenschützer kritisieren jedoch, dass die wenigsten Inhaber eines Facebook-Profils überhaupt von geplanten Neuerungen Wind bekommen würden. Besonders kritisch sehen die Experten daher folgenden Passus: "Deine weitere Nutzung von Facebook nach Änderungen an unseren Bedingungen bedeutet gleichzeitig dein Akzeptieren unserer geänderten Bedingungen." Thilo Wichert, Leiter Unabhängiges Landeszentrum für Datenschutz Schlesweig-Holstein, stellt klar: "Die Datenverwendungsrichtlinien sind weder mit europäischem noch mit deutschem Datenschutzrecht vereinbar. Statt nun Informationen und Wahlmöglichkeiten zu verbessern, werden die Nutzer weiter an der Nase herumgeführt." Um über Änderungen auf dem Laufenden zu bleiben, muss erst einmal der Newsfeed der "Facebook Site Governance" abonniert werden. Neben der offensichtlichen Einschränkung der User-Rechte monieren die Experten, dass Facebook-Freunde künftig Daten, die man mit ihnen teilt, an Anwendungen des Sozialen Netzwerks weitergeben dürfen. Das konnte bislang in den Privatsphäre-Einstellungen unterbunden werden. Zudem seien die Änderungen in dem überarbeiteten Dokument zu wenig hervorgehoben worden.

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