Aus der Traum für Mario Götze vom großen Fußball-Spektakel in Wembley. Alle Hoffnungen des Dortmunder Jungstars auf einen Einsatz im Champions-League-Finale an diesem Sonnabend (20.45 Uhr/ZDF) gegen den FC Bayern in London erwiesen sich als Wunschdenken. Wie eine Untersuchung am Mittwoch ergab, ist die alte Verletzung des 20-Jährigen bei seiner Rückkehr in das Mannschaftstraining am Vortag wieder aufgebrochen. Die Diagnose der Mediziner sorgte bei Götze für Verbitterung: „Es tut mir unglaublich leid, der Mannschaft in dieser wichtigen Partie nicht helfen zu können.“ mehr
Durch ein 4:0 bei BW Hohen Neuendorf haben die Fußballerinnen des BV Cloppenburg den Aufstieg besiegelt. „Unser Zusammenhalt hat uns stark gemacht“, sagt Trainerin Tanja Schulte. mehr
Chance genutzt: Der VfB Oldenburg sichert den Klassenerhalt in der Fußball-Regionalliga durch ein verdientes 4:1 gegen den Goslarer SC. Mann des Tages ist Kapitän Julian Lüttmann, der alle vier Treffer erzielt hat. mehr
Thomas Schaaf liebt Salzburg. Die Festung über der Stadt, das Alpenpanorama, die malerische Altstadt mit den vielen Gassen, durch die sich langsam die Salzach schlängelt, haben es ihm angetan. Und während sich Schaaf in Österreich von den Strapazen der vergangenen Tage und Wochen und der Trennung von Werder Bremen erholt, wird bei dem Fußball-Bundesligisten längst nach seinem Erben gefahndet. Keine einfache Aufgabe, schließlich muss der Neue nicht weniger als eine Legende ersetzen. mehr
Sogar Tränen flossen nach dem überraschend schnellen Ende der fast unglaublichen Ära. Die Trennung von Trainer Thomas Schaaf (52) war „ein Moment, der unter die Haut geht“, gab Werder Bremens Kapitän Clemens Fritz zu. Und Stürmer Nils Petersen berichtete über den emotionalen Abschied von den Spielern des Fußball-Bundesligisten: „Das geht nicht spurlos an einem vorüber. Der ein oder andere Spieler hat eine Träne verdrückt.“ mehr
Nach einer erneut enttäuschenden Saison wird Fußball-Bundesligist Werder Bremen in der Sommerpause den Kader umbauen – allerdings auch notgedrungen. Denn mehrere Spieler, die sich beim Tabellen-14. für höhere Aufgaben empfohlen haben, werden diese künftig wohl bei anderen, ambitionierteren Clubs übernehmen. Da die Bremer das dritte Mal in Folge die Teilnahme am Europapokal verpasst haben, fehlen dem Verein finanzielle und sportliche Anreize, um Leistungsträger halten zu können. mehr
Als am Sonnabend im Bremer Weserstadion der Schlusspfiff ertönte, schaute Werders Kapitän Clemens Fritz sofort zur Trainerbank. Von dort kam das Daumen-Hoch-Zeichen und Fritz ließ sich auf den Rasen fallen. Erschöpft, erleichtert, glücklich. Es war geschafft. Werder bleibt in der ersten Fußball-Bundesliga. mehr
Die Kritik von Werder Bremens Geschäftsführer Klaus-Dieter Fischer hat bei Trainer Thomas Schaaf offenbar keine Wirkung hinterlassen. mehr
Auch an seinem 68. Geburtstag am Vatertag stand Jupp Heynckes pflichtbewusst auf dem Fußballplatz. Aufmerksam überwachte der älteste Meistertrainer in 50 Jahren Bundesliga mit Käppie und in kurzen Hosen die Übungen seiner Profis. Im Anschluss ließen diese ihren Chef in der Kabine mit einem «Happy Birthday»-Ständchen und lauten «Jupp, Jupp, Jupp»-Rufen hochleben, dazu gab's eine Torte. mehr
Ein Putztrupp musste vergangene Woche eingreifen. «Schaaf raus» hatte ein verärgerter Werder-Fan an den Sockel des Weser-Stadions gesprüht - natürlich in grün. Am anderen Tag war die Schmiererei zwar wieder entfernt, doch zeigt die Episode, wie es um Werder steht. Und um Thomas Schaaf, der vor 14 Jahren am 11. Mai 1999 sein erstes Match als Trainer des Fußball-Bundesligaclubs absolvierte und nun am Samstag einen merkwürdigen Jahrestag erlebt. mehr
Unentschieden am Familientag: Die Regionalliga-Fußballer des VfB Oldenburg haben sich am Sonntagnachmittag im Derby gegen den BV Cloppenburg einen Punkt gesichert. mehr
Was für ein Joker! Mehr als eine Stunde musste Sven Schipplock auf der Bank auf seinen Einsatz warten, dann schlug der Stürmer der TSG 1899 Hoffenheim gleich doppelt zu. mehr
Platzverweis, Rudelbildung, Wortgefechte - schon in der eigentlich bedeutungslosen Ouvertüre für Wembley flogen die Fetzen. mehr
Ein Bierchen im Final-T-Shirt „Wembley 2013“ gönnten sich die Bayern zwar. Die überschäumende Champagner-Sause wird es aber nur mit dem Henkelpott geben. Erst die Krönung zu Europas neuen Fußball-Königen im historischen ersten deutschen Champions-League-Endspiel gegen Borussia Dortmund könnte die Party-Bremse beim FC Bayern lösen. mehr
Selbst der Zuspruch des spanischen Königs konnte ihn nicht beruhigen. Beim nervenaufreibenden Schlussakt im Halbfinale der Champions League gegen Real Madrid hielt es Hans-Joachim Watzke nicht länger an der Seite seines Tribünennachbarn Juan Carlos. „Ich habe mich auf der Toilette eingeschlossen und mir die Ohren zugehalten“, gestand der Geschäftsführer von Borussia Dortmund. mehr
Von wegen Zitterpartie: Ein beeindruckend souveräner FC Bayern um Wegbereiter Arjen Robben hat am Mittwoch mit dem 3:0 (0:0)-Triumph im Camp Nou die Vorherrschaft des FC Barcelona beendet und kämpft nun am Sonnabend, 25. Mai (20.45 Uhr/ZDF), in London gegen den nationalen Erzrivalen Borussia Dortmund um die Krone im europäischen Vereinsfußball. mehr
Schon in der Kabine schlüpften Robert Lewandowski & Co. in die schwarzen T-Shirts mit dem gelben Aufdruck «Wembley calling!! BVB». 0:2 bei Real Madrid verloren, nach den späten Toren im Halbfinal-Rückspiel noch um das Endspiel am 25. Mai in London gezittert - doch überall waren auf dem Weg zum Mannschaftsbus nur überglückliche Dortmunder Fußball-Profis zu sehen. mehr
Bei Real Madrid wird in diesen Tagen viel an vergangene Fußball-Dramen erinnert. Denn aufgrund der 1:4-Niederlage im Halbfinal-Hinspiel der Champions League gegen Borussia Dortmund geht der spanische Rekordmeister an diesem Dienstag (20.45 Uhr/Sky) nur noch mit geringen Chancen auf den Finaleinzug ins Rückspiel gegen den BVB. Gänzlich ausgeschlossen ist eine Wende dabei nicht, wie ein Blick in die Real-Historie zeigt. mehr
Bremen bangt, Bremen zittert. Eines jedoch ist bei Werder unerschütterlich: Die Nibelungentreue zu Trainer-Denkmal Thomas Schaaf. «Ja! Natürlich!» - die Antwort von Geschäftsführer Thomas Eichin auf die Frage, ob Schaaf im Amt bleibt, ließ keine Interpretationsmöglichkeiten offen. Eichin legte zur Verdeutlichung noch einen nach: «Es wird in dieser Hinsicht auch keine Gespräche geben.» Punkt. Ende. Null Diskussionen. Eichin: «Ein Trainerwechsel wäre in dieser Situation so oder so Nonsens.» mehr
Bei Eintracht Braunschweig soll wochenlang nur noch gefeiert werden. Die Stadt ist seit dem frühen Freitagabend eine einzige blau-gelbe Partymeile, doch das ist Abwehrspieler Deniz Dogan nach der langersehnten Rückkehr in die Fußball-Bundesliga nach 28 Jahren Abstinenz nicht genug. «Wer keine Lust auf Feiern hat, sollte in den nächsten vier Wochen zu Hause bleiben», brüllte Dogan das Motto nach Eintrachts drittem Bundesliga-Aufstieg nach 1974 und 1981 heraus. mehr
















