Die Aufklärung der Loveparade-Katastrophe ist eine Mammutaufgabe. In den drei Monaten nach dem Unglück wurden schon über 700 Menschen vernommen. Um das Leid der Hinterbliebenen kümmern sich weiterhin Seelsorger. Noch immer sind psychisch Verletzte in Behandlung. mehr
Die offizielle Trauerzeit für die Opfer der Loveparade ging am Sonnabend zu Ende. Doch die Toten sind unvergessen. Tausende von Trauergaben werden in einem Kubus aufbewahrt. Die Erinnerung an den Tag des Schreckens bleibt lebendig. mehr
Adolf Sauerland fordert Gerechtigkeit. Duisburger Oberbürgermeister gibt im Landtag vorgefertigte Statements zur Loveparade ab. mehr
Für den Tod von 21 Menschen bei der Duisburger Loveparade will weiter niemand die Verantwortung übernehmen. Am Mittwoch wurden Gutachten präsentiert, die die Auftraggeber entlasten. Am Unglückstunnel ist die Trauerzeit vorbei: Sonntag fließt wieder der Verkehr. mehr
Der Veranstalter der Loveparade hat fünf Wochen nach dem Unglück ein Video veröffentlicht. Das Video im Internet zeigt Bilder der Überwachungskameras. Außerdem ist ein selbstproduzierter Dokumentarfilm zu sehen. mehr
Nach der Loveparade-Katastrophe haben sich etwa 10 000 Menschen per Unterschrift für die Abwahl von Oberbürgermeister Adolf Sauerland (CDU) ausgesprochen. mehr
Viele Fragen bleiben offen: Auch mit einem Fernsehinterview hat Duisburgs OB Adolf Sauerland seine Kritiker nicht besänftigen können. Sie fordern weiterhin seinen Rücktritt. Die Duisburger CDU- Ratsfraktion hält jedoch zu ihm. mehr
Die Bauaufsicht drohte zehn Tage vor der Loveparade dem Veranstalter mit einer Absage. mehr
Die Aufklärung der Loveparade-Katastrophe vom 24. Juli wird zum Kampf mit den Datenmengen. Knapp 90 Beamte kümmern sich bei Polizei und Staatsanwaltschaft um Vernehmungen und die Sichtung von Videos. Ein Ende der Ermittlungen ist nicht absehbar. mehr
Die Untersuchungen des Loveparade-Unglücks sind angelaufen. Ombudsmann Wolfgang Riotte hat die Arbeit aufgenommen. Sein Ziel: Die Opfer beim Kontakt mit Behörden und Versicherungen unterstützen. mehr
Lange gingen die Schuldzuweisungen wegen des Loveparade-Unglücks in Duisburg hin und her. Jetzt hat erstmals ein Verantwortlicher Fehler eingeräumt. mehr
Die Grünen lehnen die Abwahl von Duisburgs OB Sauerlands ab. Die Polizeigewerkschaft weist derweil die Vorwürfe zurück. Trauernde gedenken weiterhin der Opfer. mehr
NWZ-Inside-Mitarbeiter Florian Scholl ist seit 2001 als DJ, Veranstalter und Booker aktiv und war 2007 und 2008 als Künstlerbetreuer auf der Loveparade. Hier seine Gedanken. Im Jahr 2007 zog eine Institution von Berlin ins Ruhrgebiet – und das in Zeiten, in denen es eigentlich andersherum läuft. Wer im Bereich Kunst und Musik etwas auf sich hält, zieht in die Hauptstadt. Anders eben die weltgrößte Party der elektronischen Musikszene. Kurz zuvor vom Betreiber einer Fitness-Kette aufgekauft, sollte sie weiterhin bestehen bleiben – auf Biegen und Brechen. mehr
Es war der schlimmste vorstellbare Fall: Nicht Party-Atmosphäre, fröhliche Gesichter und ein rauschendes Fest bestimmten die Bilder der Loveparade 2010 am vergangenen Sonnabend in Duisburg, sondern eine Massenpanik, Tote und Verletzte. Die Ereignisse bei dem weltweit größten Event der elektronischen Musik haben national und international Entsetzen und Mitgefühl für die Opfer und Angehörigen ausgelöst. mehr
Noch immer gibt es keine Klarheit über die Verantwortung für den Tod von 21 Menschen bei der Loveparade. Jetzt beschuldigt die Stadt Duisburg die Landespolizei, deren Dienstherr knüpft sich Stadt und Veranstalter vor. mehr
Das kulturelle Leben steht still. Für diese Woche wurden alle Veranstaltungen mit Stadtbeteiligung abgesagt. mehr
Die Veranstalter der Loveparade sollen anscheinend Druck auf Duisburg ausgeübt ahben. das soll ein "streng vertrauliches" Schreiben enthüllen. Es geht offenbar um geschönte Besucherzahlen. mehr
Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland ist in den Tagen nach dem Loveparade-Unglück heftig angefeindet worden. Jetzt will er sich einem Abwahlverfahren stellen. mehr
Christian Wulff erinnerte den heftig in der Kritik stehenden Duisburger Oberbürgermeister an seine politische Verantwortung. Er regte außerdem die Einrichtung eines Hilfsfonds für die Opfer der Loveparade in Duisburg und ihre Hinterbliebenen an. mehr
Die Trauerfeier für Opfer der Loveparade-Tragödie wurde ins Duisburger Stadion übertragen Es kamen weniger Teilnehmer als erwartet. Anschließend fand ein Trauerzug durch die Innenstadt statt. mehr
Mit einer Trauerfeier ist in der Duisburger Salvatorkirche der Loveparade-Tragödie vor einer Woche gedacht worden. Angehörige und Rettungskräfte beteten mit ranghohen Vertretern von Politik und Kirche. 21 Kerzen erinnerten an die Opfer der Katastrophe. mehr
Das Gedenken an die Toten und Verletzten der Loveparade steht im Mittelpunkt der Trauerfeier in der Duisburger Salvatorkirche. Die zentrale Gedenkfeier wird als ökumenischer Gottesdienst ausgerichtet und in 14 Kirchen und die MSV-Arena übertragen. mehr
Politessen werden angepöbelt, Tränen am Rathaus-Telefon - eine ganze Verwaltung bekommt die Wut auf den Bürgermeister zu spüren. Die alltägliche Arbeit ist nur noch bedingt möglich. Aber für Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland könnte bald der letzte Vorhang fallen. Anfang der Woche reden die Ratsfraktionen über eine Abwahl. mehr
Sven Jansen will mit einem Onlineportal die Zahl der Loveparade-Besucher in Duisburg ermitteln. Auf dem Online-Portal können sich Raver melden, die die Loveparade besucht hatten - bis Freitagmittag hatten sich mehr 166 600 Besucher gemeldet. mehr
Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland gerät immer mehr unter Druck: Die Rücktrittsforderungen nach dem Loveparade-Desaster werden nun auch aus den eigenen Reihen laut. mehr
Stimmen die Besucherzahlen der Loveparade? Die WAZ zweifelt das an. Ihr liegt anscheinend ein Dokument vor, in dem von anderen Zahlen die Rede sein soll. mehr
Zur Trauerfeier für die Todesopfer der Loveparade werden Zehntausende Besucher in Duisburg erwartet. Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland (CDU) wird an dem Gottesdienst nicht teilnehmen, um die aufgebrachten Bürger nicht durch seine Anwesenheit zu provozieren. mehr
In einer Kundgebung haben mehrer 100 Menschen vor dem Duisburger Rathaus ihre Wut gegen die Verantwortlichen der Loveparade zum Ausdruck gebracht. Sie fordern den Rücktritt von Oberbürgermeister Sauerland. Die Stimmung vor dem Duisburger Rathaus war aggressiv. mehr
Nach der Massenpanik bei der Loveparade wächst der Druck auf OB Sauerland. Ministerpräsidentin Hannelore Kraft sagte, Sauerland müsse sich der Verantwortung stellen. Der Duisburger Oberbürgermeister will erst das Loveparade-Desaster aufklären. mehr
Wann gingen die Schleusen auf, wann zu? Und wer gab die Anweisungen dazu? Am Ende könnten Minuten über Schuld oder Unschuld an der Katastrophe bei der Loveparade entscheiden. Für Nordrhein-Westfalens Innenminister Ralf Jäger scheint die Sache klar. mehr
Die Zahl der Todesopfer nach der Massenpanik bei der Duisburger Loveparade hat sich auf 21 erhöht. Vier Tage nach der Katastrophe bei der Loveparade in Duisburg wird der nordrhein-westfälische Innenminister Ralf Jäger (SPD) an diesem Mittwoch über Ermittlungsdetails berichten. mehr
Es ist nun grausame Gewissheit: Die 20 Todesopfer der Loveparade erstickten infolge von Quetschungen. Das gab die Staatsanwaltschaft bekannt. Stürze in die Tiefe führten demnach in keinem Fall zum Tod. Derweil werden die Rufe nach Konsequenzen aus der Katastrophe lauter. mehr
20 Menschen starben auf der Loveparade in Duisburg. Jetzt steht fest: Sie starben nicht durch Stürze, sondern durch Brustquetschungen. mehr
Ein Ordner der Loveparade sagt: „Alle warteten auf Befehle, aber es kamen keine“. Über die Zusammenarbeit mit Sicherheitsfirmen wird nun diskutiert. mehr
Wer ist Schuld? Nach der Loveparade-Tragödie überziehen sich die Beteiligten gegenseitig mit Schuldvorwürfen.. mehr
Neuigkeiten bezüglich des Sicherheitskonzepts liefert nun offenbar ein Schriftstück, welches Einwände des Bauordnungsamts vier Wochen vor der Veranstaltung belegt. In dem schriftlich niedergelegtem Streit ging es offennbar vor allem um die Fluchtwege. mehr
Das Schweigen der Verantwortlichen nach dem Unglück in Duisburg stößt in der Öffentlichkeit auf Unverständnis. Juristisch ist es aus Sicht von Experten aber das richtige Verhalten. mehr
Für viele junge Erwachsene bei der Loveparade war das Unglück in Duisburg das erste schlimme Erlebnis im Leben überhaupt. Professor Johannes Hebebrand, Leiter der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters am LVR-Klinikum an der Universität Duisburg-Essen, gab Auskunft über die möglichen Folgen. mehr
Die Duisburger Loveparade soll erst kurz vor Beginn genehmigt worden sein. Die Süddeutsche Zeitung berichtet von politischem Druck. mehr
Die Zahl der Loveparade-Opfer hat sich auf 20 erhöht. Eine 21-Jährige erlag ihren Verletzungen. Für die Untersuchung des Unglücks hat das nordrhein-westfälische Innenministerium derweil die Polizei in Köln eingeschaltet, um Befangenheit bei Duisburger Kollegen zu vermeiden. mehr
"Drogen-, Alkohol- und Sexorgie": Eva Herman hat mit ihrer Kritik an der Loveparade viele vor den Kopf gestoßen. Jetzt nimmt sie hire Worte zurück. mehr
Heute ist die Loveparade für immer mit der Tragödie von Duisburg verbunden. Davor brachte der Technoumzug den austragenden Städten Geld und ein gutes Image ein. Im Ruhrgebiet galt sie bisher als Erfolg. mehr
Nach der Tragödie auf der Loveparade in Duisburg hat nun Oberbürgermeister Sauerland eine persönöiche Erklärung abgegeben. mehr
Ortskundige hatten ihre Warnungen lange zuvor ins Netz gestellt. Doch den Ravern half das nicht. 19 starben. Trauer, Wut und die Frage nach der Verantwortung verbreiten sich via Twitter und Facebook. mehr
Bochums Ex-Polizeipräsident, Thomas Wenner, warnte vor der Loveparade. Im vergangenen Jahr sollte die Loveparade in Bochum stattfinden. Doch der damalige Polizeipräsident sagte die Veranstaltung wegen massiver Sicherheitsbedenken ab. Nach der Tragödie von Duisburg kündigte Wenner an: „Ich zeige den Oberbürgermeister der Stadt Duisburg, die leitenden Beamten der Stadt und die Veranstalter an.“ mehr
Es sollte ein gigantisches Projekt werden: User sollten am 24. Juli ihr Leben filmen. Daraus wollte Regisseur Kevin Macdonald einen Film machen. Jetzt könnte daraus ein Drama werden: Denn an dem Tag passierte die Katastrophe auf der Loveparade. mehr
Seit 2006 ist Rainer Schaller Geschäftsführer des Loveparade-Veranstalters Lopavent. Schaller ist ein Macher. Einer, der sich als „Malocher“ versteht. Als Veranstalter des Großevents steht er nun in der Kritik. mehr
Duisburg in der Schockstarre - auch am Tag zwei nach der Katastrophe. Das Meer der Kerzen an der improvisierten Gedenkstätte wird ständig größer. Dort mischt sich die Trauer der Menschen mit Wut. mehr
Das Partygelände war nur für 250 000 Menschen freigegeben. Die Mängel beim Sicherheitskonzept der Duisburger Loveparade sind offenbar noch größer gewesen als bislang vermutet. mehr
Der Panik- und Stauforscher Michael Schreckenberg sieht den Auslöser für die Katastrophe bei der Loveparade in Duisburg im Verhalten von Teilnehmern. Seiner Merinung nach könne man nicht von einer Massenpanik sprechen. mehr
Die Stadt Duisburg plant eine Trauerfeier für die 19 Todesopfer, die die Massenpanik bei der Loveparade gefordert hat. Außerdem soll ein Kondolenzbuch ausgelegt werden. mehr
Was als Party begann, endete in einer Katastrophe. Ein Überblick über die Ereignisse zeigt, wie es zu dem Unglück gekommen ist. mehr
Bei Twitter gab es Beileidsbekundungen und Vermisstenanzeigen. Scharfe Kritik kam von der Gemeinde wegen Leichenbildern bei „Bild Online“. mehr
19 Tote, mehr als 340 Verletzte, nie wieder Loveparade. Die ausgelassene Mega-Sause in Duisburg endete als Tragödie. Die Welt ist schockiert. Wurden Sicherheitsvorschriften bewusst missachtet? Die Staatsanwaltschaft ermittelt. mehr
Party, Techno, Spaß haben: In Duisburg ist die Love Parade gestartet. Hundertausende Fans wollen feiern bis zum Umfallen. mehr
Manuel Lippka berichtet über seine Erlebnisse auf der Loveparade. Im Tunnel hat er die Ruhe bewahrt. Lippka schwankt zwischen Erleichterung und Wut. Am Donnerstag war er Gast in der Talkshow von Maybritt Illner. mehr
Der 21-jährige Tobias Solga aus Lastrup liegt nach dem Loveparade-Unglück noch immer im Duisburger Krankenhaus. Der junge Mann aus dem Kreis Cloppenburg war mittendrin im Chaos, im Tunnel, direkt an der Treppe. mehr
Alexander Dänekas befreit Christina Rust aus der Zwangslage: Mit einer Gruppe von Freunden besuchte Christina Rust die Loveparade in Duisburg. Im berüchtigten Tunnel wurde sie ohnmächtig. Ihr Freund rettete sie. mehr
Bianca Hellmers aus Brake war in Duisburg. Die 20-Jährige erfuhr von den Ereignissen erst, als sie wieder zu Hause war. Die Eltern erlebten die „schlimmsten Stunden ihres Lebens“. mehr
René Fittgen aus Jever war mit drei Freunden bei der Love-Parade. Der Katastrophe am Tunnel ist der 18-jährige Schüler des Mariengymnasiums nur knapp entkommen. mehr
Hendrik Felsmann und seine Kumpel waren auf der Loveparade, als die Katastrophe geschah. Auf NWZ-Inside schildert er, wie er das Unglück erlebt hat. mehr
Jahrelang war die Loveparade weltweit die größte Party der elektronischen Musik. Seit 1989 feierten rund 14 Millionen friedlich ihre Loveparade. Der Veranstalter der Duisburger Loveparade, Rainer Schaller, hat sich nun dazu entschieden, keine Loveparade mehr auszurichten. Was meint ihr dazu?